Ideenfindung

Globaler Wettbewerb und fortschreitende Differenzierung von Konsumenten- und Kundenmotiven verkürzen die Produktlebenszyklen und erhöhen den Innovationsdruck. Frühzeitiges Erkennen und Erfüllen bislang unbefriedigter Kundenwünsche entscheiden in immer mehr Branchen über Gewinn oder Verlust der Marktführerschaft.

Der Ideenfindungsprozess muss dabei einerseits offen sein auch und gerade für völlig neuartige Ideen, andererseits einen strukturierten Vergleich von Ideen ermöglichen, auch und gerade wenn diese völlig unterschiedlich sind.

 
Harris Interactive versteht die Ideenfindung als kreativen Prozess aus divergentem und konvergentem Denken:

  • Im divergenten Teil werden Ideen generiert und gesammelt. Überlegungen zur Umsetzbarkeit und zum Nutzen sind dabei nachgeordnet, es zählen zunächst einmal Spontanität und Originalität. Hierzu sind qualitative Ansätze der Marktforschung Methode der Wahl.
  • Im konvergenten Teil werden Ideen ausgearbeitet und geordnet. Ihr Nutzen aus Kunden- bzw. Konsumentensicht ist gegen ihre Umsetzbarkeit abzuwägen. Hierzu sind quantitative Ansätze der Marktforschung Methode der Wahl.

 
Während sich der Prozess mit konventionellen Erhebungstechniken eher langwierig und schwerfällig gestaltet, kann im Internet ein Ideenfindungsprozess etabliert werden, in dem divergente und konvergente Teile schnell und bruchlos aufeinander folgen: In eigens eingerichteten Online-Communities tauschen sich ausgewählte Konsumenten bzw. Kunden über Ideen aus. Moderatoren strukturieren die Diskussion und ihre Ergebnisse und spielen diese in die Community zurück. Auf diese Weise können innerhalb kurzer Zeit eine Vielzahl neuer Ideen mit einer ersten Einschätzung ihres Nutzens generiert werden. Social-Media-Monitoring als Beobachtung online geäußerter Wünsche und Bedürfnisse und die strukturierte, quantitative Befragung zu Innovationen runden das Angebot von Harris Interactive ab.